Der Gutmensch – wer ist das eigentlich?

Viele Menschen, die über den Begriff „Gutmensch“ stolpern, wundern sich. Was ist so schlimm daran, ein Gutmensch, also ein vermeintlich guter Mensch, zu sein?

Der Versuch einer Definition: Ein „Gutmensch“ ist eigentlich kein guter Mensch, also beispielsweise jemand, der selbstlos Gutes tut, sondern er ist ein Mensch, der sich nur gut fühlen will, möglichst ohne tatsächlichen, persönlichen Einsatz und ohne dadurch zu befürchtende, negative Konsequenzen.

Sehen wir uns ein Beispiel an.

Sich gegen die Verwendung des Begriffs „Negers“ einzusetzen, speziell auf Facebook, kostet nichts, und man fühlt sich gut, man fühlt, man hat das vermeintlich Richtige getan. Sich für einen „Neger“ einzusetzen, der von „Deutschen mit türkischem Migrationshintergrund“ zusammengetreten wird (siehe Nachrichten in aktuellen Zeitungen und weil’s gerade als Beispiel passt), erfordert hingegen einen mutigen, guten Menschen, keinen Gutmenschen. Und ein guter Mensch, der diesem „Neger“ zu Hilfe kam, hat dafür bezahlt, ohne jemals eine Auszeichnung einer „Menschenrechts-Organisation“ zu bekommen oder auch nur für eine solche Auszeichnung in Erwägung gezogen zu werden. Die Gutmenschen vor Ort schauten weg. Die Gutmenschen andernorts zünden Kerzen an.

Soweit verständlich?

Mit „Gutmensch“ ist somit also nicht wirklich ein guter Mensch gemeint, sondern die Bezeichnung ist einfach nur ein Euphemismus für einen Heuchler. Und das ist das Schlimme daran.

Die Moral des Gutmenschen eschöpft sich im erhobenen Zeigefinger!

Pappnase August Gächter ortet falschen Teil der Wahrheit durch die rosarote Brille

„Die zweite Migrantengeneration wird am Arbeitsmarkt diskriminiert, aber niemand spricht darüber, sagt Sozialwissenschaftler Gächter.“

Im Sub-Standard der ganze Artikel: „Der falsche Teil der Wahrheit“

Gutmensch & "Experte" August Gächter

Bei so viel gutmenschlicher Fehlsichtigkeit kann man eigentlich nur mehr lachen. Vielleicht wollen Pappnase Gächter mal mit Personalverantwortlichen in der Wirtschaft sprechen? Sollte man, was höchst selten vorkommt, Bewerbungen von diesen „Facharbeitern“ in erster oder zweiter Migrantengeneration bekommen, wird einem ob des Inahlts einfach nur schlecht.

Und nein, es ist nicht diskriminierend, wenn man „Facharbeiter“, die Deutsch oder Englisch weder fließend sprechen noch lesen noch schreiben können, geschweige denn eine tatsächliche Fachausbildung, die über das Pfuschen am Bau hinausgeht, vorweisen können, nicht in einem Dienstleistungsbetrieb oder selbst einem Produktionsbetrieb mit fachlichen und sprachlichen Mindestanforderungen einstellt. Es ist schlicht ökonomisch richtig. Auch wenn das Pappnase Gächter anders sehen mag. Aber dafür wird er ja auch bezahlt. Übrigens von den Steuergeldern, die in der Realwirtschaft erarbeitet werden.

Also, Pappnase Gächter: Runter mit der rosaroten Brille, Ärmel hochkrempeln und einer produktiven Tätigkeit nachgegangen, gerne auch als Personalberater in der freien Marktwirtschaft (und zwar der echten; nicht der direkt- und quersubventionierten Pseudowirtschaft). Dann darf er sich in ein paar Jahren wieder zu Wort melden, mal sehen, ob er dann immer noch so einen verbalen Dünnschiss von sich gibt.

P.S. Was natürlich wieder übersehen wird, ist, dass wir nicht von vietnamesischen, südkoreanischen, chinesischen, australischen oder west-europäischen Einwanderen oder deren Sprösslingen sprechen. Es dreht sich wie immer nur um unsere uns ständig bereichernden Schätzchen aus dem muselmanischen Morgenland, die trottelige Gutmenschen a la Gächter sofort Geschichten aus 1001er Alptraumnacht erfinden lassen.