Wie links war die NSDAP?

Den Maasmännchen zum Opfer gefallener Text wird hier gesichert.

Von GÖTZ ALY

Erika Steinbach twittert dass die NSDAP links gewesen sei und sorgt für mächtigen Wirbel. Viele Deutsche identifizieren Rechts mit Böse und Links mit Gut. Ihrem geschichtlichen Durchblick hilft das nicht.

Vergangene Woche twitterte Deutschlands Obervertriebene Erika Steinbach (CDU) in dieser Schreibweise: „Die NAZIS waren eine linke Partei. Vergessen? NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI.“ Heinrich-August Winkler konterte: „Die NSDAP war die rechteste Partei, die es je gegeben hat.“ Das Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung sekundierte, die NSDAP pflegte nicht „internationalistischen“, sondern „deutschen Sozialismus“, der auf „Exklusion, Verfolgung und Vernichtung“ ausgerichtet war. Gerade so, als hätte der sozialistische Internationalismus weder in der Sowjetunion noch in China, Jugoslawien oder Kambodscha jemals zu „Exklusion, Verfolgung und Vernichtung“ geführt.

Wer den „Befreiungskampf des palästinensischen Volkes“ gerecht und links findet, wird in der Nazi-Welt Geistesverwandte treffen. Wer den deutschen Mieter- und Kündigungsschutz, das Kindergeld, die Krankenversicherung für Rentner oder den Naturschutz für fortschrittlich hält, sollte bedenken, dass die Gesetze 1937, 1934, 1937, 1941 und 1938 erlassen oder in ihrer Schutzfunktion erheblich gestärkt wurden.

Nicht wenige Deutsche identifizieren Rechts mit Böse und Links mit Gut. Ihrem geschichtlichen Durchblick hilft das nicht. So belegen zum Beispiel neu entdeckte Foto- und Filmaufnahmen, dass Hitler am 26. Februar 1919 im Trauerzug für den von einem Rechtsradikalen ermordeten bayerischen (zudem jüdischen) Ministerpräsidenten Kurt Eisner mitlief. In den dramatischen Wochen der Münchener Räterepublik war Hitler von der Revolutionsregierung als Wache in den Hauptbahnhof entsandt worden. Seine Kameraden wählten ihn zum stellvertretenden Soldatenrat ihres in die Revolutionsarmee eingegliederten Regiments.

Im Mai 1919, nach der Niederlage der Räterepublik, beobachte Ernst Bloch, was dann geschah: „Dieselben Menschen, welche bei Eisners Begräbnis in zahllosen Trauerzügen die Straßen geschwärzt hatten, brüllten den Sozialisten nach dem Hosiannah das Kreuzige, hetzten die Führer von gestern in den Tod. Von heute auf morgen wechselten die Fahnenschäfte den Sowjetstern mit dem Hakenkreuz.“ Bloch sah „auch organisiertes Proletariat“ am Werk, nicht allein verelendete Kleinbürger, sondern „die rachsüchtige, kreuzigende Kreatur aller Zeiten“. Karl Kautsky beurteilte die Lage ähnlich, ebenso der leider vergessene linke SPDler Curt Geyer. Er berichtete über die revolutionären Mansfelder Bergarbeiter: Sie wurden „bald zu einer der radikalsten Gruppen in der deutschen Arbeiterschaft“, schritten im März 1921 zum bewaffneten Aufstand und folgten dann „unmittelbar nach ihrem radikalsten Unternehmen in Massen deutschnationalen Organisationen“.

Einer unserer besten Historiker, Friedrich Meinecke, schrieb 1946: „Die große in der Luft liegende Idee, die Verschmelzung der nationalen und der sozialistischen Bewegung, fand in Hitler ohne Frage ihren brünstigsten Verkünder und den entschlossensten Exekutor.“ Der nationale und der soziale Egalitarismus hatten sich zum Killervirus verschmolzen. Hannah Arendt analysierte die Übergänge in ihrem Totalitarismus-Buch. Wir Heutigen konnten sie nach 1989 überall im ehemaligen Ostblock beobachten. Das Gezeter um Erika Steinbach lenkt ab. Denktabus verstellen den Blick.

Götz Aly ist Historiker.

https://web-beta.archive.org/web/20160304085540/http://www.fr-online.de/meinung/kolumne-zur-steinbach-debatte-wie-links-war-die-nsdap-,1472602,11584232.html

 

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Tragischer LKW Unfall mit Todesfolge

Eilmeldung. Die Aktuelle Kamera gibt bekannt: Am 19. Dezember 2016 ereignete sich ein tragischer LKW-Unfall in der bunten Hauptstadt. Die Politfunktionärselite bedauert zutiefst den Todesfall des beteiligten, traumatisierten Schutzsuchenden. Unbestätigten Meldungen zufolge kamen auch schon länger hier lebende Personen mit und ohne Migrationshintergrund zu Schaden, einige wenige davon fatal. Auch ein polnischer LKW-Fahrer, der bis zu einem unklaren Zeitpunkt vor dem Unfall den LKW gelenkt haben soll, kam dabei ums Leben. Ein mutmaßlich weiterer Verdächtiger bleibt vorerst unauffindbar. Staatsratsvorsitzende Ferkel zeigte vor Ort Raute und legte unter kalmierenden Sprechblasen Blumenreste ab. Der Minister für Staatssicherheit die Misere warnte vor falschen Schlüssen und noch falscheren Berichten und versetzte die Amadeo Antonio Stiftung in erhöhte Alarmbereitschaft. Claudia Roth, die gerade feiertägliche Börek zubereitete, zeigte sich tief betroffen und auch ein stück weit traurig. Ihre Gedanken sind bei allen Schutzsuchenden, die mit ihren LKW-Führerscheinen und weiterem, hochspezialisierten und dringendst benötigtem Fachwissen dem bunten Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen wollen. Ralf Stegner, von den Feinden der deutschen Demokratie als Pöbel-Ralle verunglimpft, erinnerte via Twitter daran, dass es in einer freiheitlichen Demokratie absolute Sicherheit nicht geben könne. Ein Kleinstadtpolitiker der Grünen forderte indes eine Verschärfung der Besitz- und Führungsvoraussetzungen für überschwere Kraftfahrzeuge und regte als Schnellmaßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit den verpflichtenden Einsatz von akustischen Warnsignalen ähnlich dem bereits existierenden Rückfahrtswarnsignal auch bei eingelegten Vorwärtsgängen an. Kolleg*Innen der Partei und der Linken begrüßten den Vorschlag. Vertreter der FDP merkten an, dass Verbote alleine zu wenig seien und forderten die Einrichtung eines Arbeitskreises.

Das Ministerium für Wahrheit und politische Bildung warnte vor alternativen Darstellungen des tragischen Unfalls in ausländischen Medien. Die Verbreitung dieser „fake news“ überschreite in weiten Teilen die Grenze zu staatszersetzendem Verhalten. Der Minister für Volkspädagogik und geistige Gemeinschaftsgesundheit Maas kündigte Vorbereitungen zur Strafverschärfung für dieses schwerwiegende Delikt an sowie die Reservierung von Budgetmitteln aus dem kommenden Haushalt für die Einstellung zusätzlicher informierender Mitarbeiter.

Das neue Strafgesetz: Nur noch die Gedanken sind frei

Bei diesem Artikel von Andreas Unterberger, „Das neue Strafgesetz: Nur noch die Gedanken sind frei„, von Anfang Juli bin ich mir nicht sicher, ob ich mir meine Meinung zu vielen Themen einfach nur mehr denken sollte. Jedenfalls nähert sich die Realität langsam aber sicher der Orwellschen Fiktion an.

Diese Woche beschließt das Parlament eine dramatische Einschränkung der Meinungsfreiheit. Da es aber in diesem Land kaum liberal denkende Menschen gibt, werden der unselige Verhetzungsparagraph und seine neuerliche Zuspitzung nicht einmal diskutiert. Unter den Großdenkern der Republik ist es offenbar einzig der langjährige Rechnungshofpräsident Franz Fiedler, der versteht, worum es geht, und der das auch offen zu kritisieren wagt. Dabei ist es ja schon vor der Strafgesetznovelle sehr schlecht um die Meinungsfreiheit gestanden. Und mehr als bezeichnend ist, dass diese Novelle pikanterweise in der gleichen Woche beschlossen wird, da dieses Parlament die einst so laut versprochene Einführung der direkten Demokratie wieder brutal abdreht.

Nach liberalem Denken wird man jedenfalls in der österreichischen Politik vergeblich suchen. Die angeblich liberalen Neos haben sich ja als Tugendterroristen entpuppt, die diesbezüglich nur noch mit den Grünen wetteifern. Der liberale Flügel der ÖVP ist längst verkümmert oder zu einem linkspopulistischen „Modernitäts“-Geflatter degeneriert. Auch bei den Freiheitlichen gibt es kaum noch wirklich liberales Denken, kann man doch damit offenbar keine Wahlen gewinnen. Und die Überreste des Teams Stronach sind nicht einmal mehr imstande dazu, liberales Denken auch nur zu artikulieren.

Der wichtigste Kern liberalen Denkens besteht ganz eindeutig in der Meinungsfreiheit. Und Meinungsfreiheit besteht darin, seine Meinung auch öffentlich unbesorgt ausdrücken zu können, und nicht nur darin, diese in seinen Gehirnwindungen zu verstecken und maximal voll verstecktem Ingrimm auf die machthabende Klasse zu singen: „Die Gedanken sind frei“. Weil sie ja niemand erraten könne.

Schwulen-Exzesse haben nichts mit liberal zu tun

Medien und Rotgrün tun so, als ob das ständige Abhalten von teuren Schwulenfesten mit möglichst viel nackter Haut und die Montage neuer Schwulenampeln das Wesen von liberalem Denken wären. In Wahrheit würden sich alle großen Liberalen der Geschichte im Grab umdrehen, wenn sie das hören könnten. Ob das nun ein Hayek, ein (Milton) Friedman, ein Mises oder ein Erhard im 20. Jahrhundert gewesen sind. Oder in früheren Epochen ein Voltaire, ein Hume, ein Locke, ein Mill oder ein Smith.

Gäbe es heute in Österreich noch ein liberales Substrat, würde etwa eine lebhafte Empörung darüber ausbrechen, dass eine Richterin in Eisenstadt gerade allen Ernstes den Satz formuliert hat: „Man hat schon den Eindruck, dass das, was Sie hier (in einem Video) sagen, von ihnen kommt, weil das ihre Auffassung ist.“ Also nichts anderes als die „Auffassung“ eines Menschen wird da angeklagt.

Oder dass man in einem Bericht über einen anderen Prozess in Oberösterreich lesen kann: „Weiters warf ihm der Staatsanwalt das Teilen einer Karikatur, die diese Religionsgemeinschaft verunglimpft, und die Beschimpfung einer Nationalratsabgeordneten mit Migrationshintergrund vor“. Auch das stößt niemandem bitter auf.

In Wahrheit aber bedeutet das: Nationalratsabgeordnete werden zwar weiterhin mit den wüstesten Ausdrücken beschimpft werden können. Aber wenn einer von ihnen Migrationshintergrund hat, schreitet der Staatsanwalt mit der ganzen Macht des Strafgesetzes ein. Manche sind halt gleicher.

Noch skandalöser ist der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, dass jemand eine islamkritische Karikatur (in Facebook) geteilt hat. Deswegen zerrt dieser Staat Menschen vor den Richter! Da protestiert kein einziger von all denen, die ein paar Wochen davor noch mit Bleistiften und anderen Lächerlichkeiten Solidarität mit den islamkritischen Karikaturen von „Charlie Hebdo“ geheuchelt haben!

Anklage für Heinz Fischer?

Das war also nur tiefe Heuchelei. Oder wird jetzt auch Heinz Fischer von dieser Staatsanwaltschaft angeklagt? Hat er doch wörtlich vor allen in Wien akkreditierten Diplomaten gesagt: „Je suis Charlie“ und das auch in Facebook geteilt.

Und nun verschärft das neue Strafgesetz sogar den Verhetzungsparagraphen, statt ihn abzuschaffen beziehungsweise auf die legitime Bestrafung von Gewaltaufrufen zu reduzieren. Der Paragraph stellt bestimmte Bevölkerungsgruppen – Moslems, Ausländer, Schwule – unter den Schutz heftiger Strafandrohungen. Gegen andere Gruppen  – Priester, Unternehmer, Bauern, Freiheitliche, Konservative – kann man hingegen weiter unbesorgt hetzen. Was auch immer „Hetzen“ eigentlich ist. Die serienweisen Strafanzeigen der Grünen werden es uns schon beibringen.

Diese unterschiedliche Behandlung von Bevölkerungsgruppen ist absolut widerlich und ein Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip. Sie wird aber absurderweise mit voller Zustimmung der Volkspartei beschlossen, obwohl gerade ihre Stammwählergruppen übel diskriminiert werden (offenbar nur, damit sich Herr Brandstetter als Reformator ins große Juristenbuch eintragen kann).

Doppelt widerlich ist das, weil dabei reine Meinungsdelikte unter Strafe gestellt werden.

Mit zwei Jahren Haft zu bestrafen, weil jemand etwas sagt, was „geeignet“ ist, bei anderen Hass hervorzurufen, ist ein blütenreines Meinungsdelikt. Dieser Verhetzungsparagraph geht weit über das Verbotsgesetz hinaus, das einst nach den schrecklichen Nazi-Verbrechen noch gewisse Berechtigung hatte, obwohl auch da reine Meinungsdelikte bestraft werden. Aber man konnte mit gutem Grund im Verbotsgesetz eine Art moralische Teilkompensation gegenüber den Überlebenden der Konzentrationslager und anderen NS-Opfern sehen.

Der Skandal dieses Verhetzungsparagraphen wird dadurch nicht gemildert, dass einst die EU-Justizminister (aus Österreich die SPÖ-Linksaußen Maria Berger) ohne jede demokratische Absegnung durch EU-Parlament oder Kommission so etwas verlangt haben. Ein Staat mit minimalem demokratischem oder rechtsstaatlichem Selbstbewusstsein würde den damaligen Justizminister-Beschluss mit seiner extrem zweifelhaften juristischen Qualität ignorieren. In Österreich ist man hingegen geradezu froh, dass man wieder die EU vorschützen kann, wenn man die Freiheit der Menschen weiter knebelt.

Um den Irrsinn des neuen Strafgesetzes noch auf die Spitze zu treiben, wird es künftig auch noch dazu zwingen, bestimmte Sachverhalte zu glauben, nämlich von Gerichten anerkannte Völkermorde. Das dahinter stehende autoritäre Denken gleicht bis aufs geringere Strafausmaß („nur“ zwei Jahre) völlig dem Meinungsterror des Islamischen Staates und seinen Abschlachtungen sowie den Scheiterhaufen, die einst im angeblichen Namen des Christentums für Häretiker gelodert haben.

Viele Millionen Menschen haben in der Geschichte aus Angst vor solchen Konsequenzen halt gottergeben immer das „geglaubt“, was sie auf Verlangen der Mächtigen zu glauben hatten. Wollten sie doch verständlicherweise überleben. Jetzt sind wir offenbar wieder soweit.

Wäre das alles nicht so mies, könnte man nun mit zynisch-klammheimlicher Freude abwarten, ob dieser Staat seine absurden Gesetze auch gegen bestimmte Gruppen durchsetzen wird, die eigentlich durch eine andere Ziffer dieses Paragraphen 283 geschützt werden. Es gibt ja hierzulande Hunderttausende Türken und Serben (mit und ohne Pass). Der allergrößte Teil von ihnen denkt aber absolut nicht daran, die Völkermorde in Armenien beziehungsweise Srebrenica zu glauben und anzuerkennen.

Werden auch die von dieser Strafjustiz angeklagt werden? Wird dann auch bei jedem einzelnen von ihnen eine Richterin nach der wahren „Auffassung“ all dieser Menschen forschen? Natürlich nicht. Sowenig  wie der Bundespräsident wegen seiner öffentlichen Solidarität mit islamkritischen Karikaturen angeklagt werden wird. Auch wenn es das Prinzip der Gleichbehandlung, also die Gerechtigkeit eigentlich erfordern würde.

Damit aber muss man zum allerschlimmsten Schluss kommen: Dieser Staat verwandelt sich in einen Willkürstaat. Willkür besteht ja fast immer darin, dass zwar scheinbar nur die – im überreichen Umfang erlassenen – Gesetze angewandt werden, dass sie aber immer nur dann angewandt werden, wenn es dem tiefen Staat passt. Das ist seit 15 Jahren vor allem eine katastrophal politisierte Staatsanwaltschaft. Aber Hauptschuldige sind die Gesetzgeber, die ihr ganz bewusst solche Instrumente der Willkür in die Hand geben.

Wo bleibt Sebastian Kurz?

Und diese Gesetzgeber haben ausgerechnet jetzt offiziell erklärt, dass es in Österreich keine direkte Demokratie geben werde. Sie haben das noch im letzten Wahlkampf von Teilen der ÖVP laut unterstützte Projekt so lange gestreichelt, bis es tot war.

So lange sie noch die Mehrheit haben, klammern sich Rot und Schwarz an die Macht, verteidigen ihre jämmerlichen Ämterl – und tun inhaltlich das, was die Grünen wollen. Vor allem die SPÖ hat sich da quergelegt, aber auch die ÖVP hat, höflich ausgedrückt, nur einen sehr endenwollenden Einsatz gezeigt. Und von Sebastian Kurz, der das Projekt Direkte Demokratie bei der Wahl noch so lautstark unterstützt hat, hört man überhaupt nur betretenes Schweigen.

Immer öfter fühlt man sich in diesem Land an den Vormärz erinnert. Irgendwann explodiert jedoch jeder Druckkochtopf, wenn es zu arg wird.

 

Ich will zum Zahnarzt – echt!

Zahnarztbesuche rangieren nicht unbedingt ganz oben in der Beliebtheitsskala der Menschen. Das könnte sich ändern, wenn Zahnärzte wie Dr. Klaus Löhlein ihr Team nicht ausschließlich nur nach den inneren Werten zu besetzen scheinen. Denn wer könnte diesem charmanten Team widerstehen?

Ich jedenfalls nicht. Dafür würde ich sogar die Anfahrt nach Schäbisch Hall in Erwägung ziehen.

Randnotiz: Der deutsche Imbiss

Echter Deutscher Imbiss mit echtem deutschen Konsumenten im Vordergrund. In der bunten Republik ist allerdings nur mehr das Hinweisschild wirklich bunt.

Antikaptialistische Mission erfolgreich beendet: Cafe Rosa hat kein Kapital. Pleite für die ÖH Pappnasinnen

Anitkapitalistisches Projekt "Cafe Rosa" erfolgreich abgeschlossen. Kein Kapital mehr da.

Der Treff für linke Kampfemanzinnen der ÖH-Kabarett-Truppe, das „Cafe Rosa“, ist offenbar pleite. Die antikapitalistische Aktion dürfte damit zwar nicht wirklich im Sinne der linken Pappnasinnen, aber deswegen trotzdem als erfolgreich zu bezeichnen sein. Denn das Kapital ist weg. Immerhin 400.000 Euro studentischer Zwangsgebühren. Damit habe die Linken wieder einmal bewiesen: Sozialistische Experimente funktionieren genau so lang, wie jemand anders dafür bezahlt. Irgendwie ist es bizarr: zwangsgebühren plus linke agitation führt trotzdem in die Pleite. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Doch natürlich hat am Scheitern, wenig überraschend, nur der Klassenfeind Schuld. Öko-kommunistische Chef-Lesbe und Männerhasserin Maria Clar beliebte folgendes zu meinen: „In den Evaluierungen zeigt sich, dass ein emanzipatorisches Projekt in einem kapitalistischen System einfach sehr schwer umsetzbar ist.“ Ja, eh. Schon klar, Fräulein Clar.

Janine Wulz, Angela Einsiedler und Flora Eder. Sie wollten antikapitalistisch und emanzipatorisch sein und setzten doch nur Zwangsgebühren der scheigenden Mehrheit der Studenten in den Sand. Mann (!) darf sich darauf freuen, ihnen bei einer Bewerbung absagen zu können. Hehe.

Nach dem Ausscheiden beider Geschäftsführerinnen (sie dürften sich ganz unlesbisch schwängern haben lassen, da man Karrenzvertretungen sucht) sei man „in eine schwierige Situation“ gekommen – und habe die Entscheidung getroffen, den Cafe-Betrieb künftig einem kommerziellen Betrieb zu überlassen, aber weiterhin Miete und Betriebskosten zu übernehmen. Da sind wohl keine BWL-Studenten oder einfache Hausfrauen mit an Bord der emanzipatorischen ÖH Kabarett-Truppe gewesen.

Die Angestellten mussten entlassen werden, sollen aber möglichst vom neuen Betreiber wieder aufgenommen werden. Interessenten gäbe es bereits. Noch bis Ende März hat die ÖH die Gewerbeberechtigung, bis dahin soll das „Cafe Rosa“ mit verkürzten Öffnungszeiten und unentgeltlich arbeitenden ÖH-Mitarbeitern als ehrenamtliches Projekt weitergeführt werden. Ist das nicht schlimmer als kapitalistische Ausbeutung? Bei der kapitalistischen Ausbeutung gibt’s zumindest „Almosen“ nach Kollektivvertrag für den modernen Wutbürger und Klassenkämpfer.

Übrigens: Als Einstellungskriterium war die sinnfreie Anordnung folgender Anforderungen zu lesen: „basisdemokratisch, feministisch, antisexistisch, progressiv, antidiskriminierend, antirassistisch, emanzipatorisch, ökologisch-nachhaltig, antifaschistisch, antinationalistisch, antiklerikal, antipatriarchal, antiheteronormativ, antikapitalistisch und solidarisch.“

Glatze und Linksextremistin Maria Clar und Rastafari und sexuell Desorientierte Janine Wulz. Glücklicherweise nicht nackt (beide sind nämlich etwas "korpulent"). Das wollten die Männerhasserinnen uns dann doch nicht zumuten! Vielleicht wäre eine Vollverschleierungspflicht bei manchen "Mensch_innen" gar keine so schlechte Idee?

Wir halten ohne Anspruch auf Vollständigekeit fest:

  • antisexistisch und feministisch sind ein Widerspruch.
  • antidiskriminierend und antiklerikal ebenfalls.
  • antiheteronormativ und basisdemokratisch auch.

Kurz gesagt lässt die Beschreibung nur kommunistische, lesbische Frau_innen (oder solche, die es werden wollen) zu.

Btw, es darf gelacht werden 🙂 Natürlich auch über den „Kopfschmuck“ der „Damen“. Letzteres ist dann mit Sicherheit anti-links-normativ oder so …

Wieder einmal zeigt sich, dass linkes Wunschdenken und reale Gegebenheiten nicht unbedingt deckungsgleich sind. Wie schon früher kommentiert, hat ja auch ein linkes „Wohnprojekt“ in Berlin mit einem Reality-Check zu kämpfen: „Alles lacht über Scherer 8„.

The Golden Girls in Saudi Arabia

„The Golden Girls“ sind auch in Arabien anzutreffen. Natürlich in entsprechender lokaler Tracht:

The Arabic Golden Girls

Hmm, Westerwelle, Wowi und Co. könnten bei dem Anblick dieser süßen Stuten sicher ein bisschen nervös werden, oder?

Realsatire in Österreich: „Wir kommen“: Der Aufstand der Wut-Türken. Selten so gelacht.

Inan Türkmen, muselmanischer Migrationshintergründler aus der Türkei in seinem natürlichen Habitat, dem Gemüsehandel.

Das da oben im Foto ist ein „Wut-Türke“. Und er hört auf den Namen Inan Türkmen. Er ist ein türkischer Wutbürger. Nicht von der bekannten, im Panoramateil der Qualitätszeitungen unter „Südländer“ auffindbaren Sorte, er wütet im Moment nur mit der Feder. Und er ist deswegen wütend, weil

  • die Österreicher nicht auf die Einhaltung des Anwerbeabkommens bestanden haben. Das hätte eine Rückreise ins türkische Paradies nach 2-3 jahren Arbeit (und zwar echter Arbeit) bedeutet.
  • die Österreicher die Türken am Sozialstaat teilhaben lassen, für den diese Türken unterm Strich genau gar nichts beitragen. Im Gegenteil.
  • die Österreicher die türkische ATIB in Österreich mehr oder weniger schalten und walten lassen, wie vom türkischen Ministerium für Religion vorgesehen.
  • die Österreicher die mittelalterliche Pseudoreligion der Türken (und anderer Muselkultanhänger) in Österreich tolerieren.

Ja. Da hat er allen Grund, um wütend zu sein, der Muselbürger mit türkischem Migrationshintergrund, dieser Inan Türkmen.

Deswegen hat er auch ein Buch mit dem drohenden Titel „Wir kommen“ geschrieben, der in Linz aufgewachsene und in Wien (AUF WESSEN KOSTEN ?) studierende und auf den Namen Inan Türkmen hörende Migrationshintergründler.

Wir erfahren: „In seinem Buch zeichnet Türkmen ein Bild der Türkei als Land auf der Überholspur, von dem Europa lernen könnte. So meint er, dass der Frauenanteil im türkischen Topmanagement fast sechsmal höher sei als im EU-Durchschnitt.“

Und außerdem: „Wir sind mehr. Wir sind jünger. Wir sind hungriger. Unsere Wirtschaft wächst schneller. Wir sind stärker.“

Ja, eh. Die Türkei ist supi. Die Türkei ist toll. Die Türkei ist voll modern. Die Türkei ist voll gleichberechtigt und natürlich durchgegendert. Die Türkei hat einen Transvestiten als Premierminister und eine Lesbe als Außenministerin. Die Türkei bietet unglaubliche Chancen. Die Türkei wird Europa das Fürchten lernen. Die Türkei wird die rosa Revolution vollenden – Schwuchteln an die Macht! Die Türkei ist die neue Großmacht der Zukunft und bleibt dabei die „fordernste“ Front der Demokratie und des Minderheitenschutzes.

Und das alles ohne finanzielle Unterstützung des Westens. Gut, die EU-Hilfe ist im Vergleich zum Rettungspaket für Griechenland vernachlässigbar. Und auch die NATO (oder auch die USA) haben eine eigene, spezielle Agenda. Aber im Vergleich zu den türkischen Markenfälschungsexporten und den Erfolgen der anatolischen Ziegenzüchtungen beinahe nicht der Rede wert.

Aber eines kann der türkische Migrationshintergründler nicht beantworten:

WARUM IST ER NOCH HIER, WENN DIE TÜRKEI SO VIEL BESSER IST UND SO VIEL MEHR CHANCEN FÜR SEINESGLEICHEN BIETET? WARUM?

Und warum tummeln sich soviele seiner nicht-studierten, analphabetischen, ziegen hütendenden Landsleute hier in Österreich am Arbeitsamt oder – noch öfter – am Sozialamt?

WARUM WILL ER UND SEINESGLEICHEN DIE AUSLÄNDERFEINDLICHKEIT IN ÖSTERREICH AUSHALTEN UND UNS DUMBE ÖSTERREICHER WIDER BESSERES WISSEN ZU TÜRKISCHEM MULTI-KULTI BEKEHREN, WENN DOCH DIE TÜRKEI EIN PARADIES IST?

Ganz ehrlich, lieber türkischer auf den Namen Inan Türkmen hörende Migrationshintergründler: Ein Buch mit dem Titel „Wir gehen“ würde sich besser verkaufen. Und vermutlich auch von mehr Österreichern unterstützt werden.

STECKT EUCH DOCH EUREN DÖNERSPIESS IN DEN ARSCH UND SPANNT EUCH VOR EUREN GEMÜSEKARREN. GUTE HEIMREISE UND VIEL ERFOLG IM PARADIES.

Deshalb, Inan, Du Ürschlüch: GEH SCHEISSEN!

Winter: Behördliches Vorgehen gegen Kalifats-Konferenz erfreulich

Mutbürger werden zunehmende Islamisierungstendenzen weiter kritisch verfolgen

Wien (OTS) – Als „großartigen Erfolg für die Mutbürger in diesem Land, die sich standhaft gegen die zunehmende Islamisierung und Radikalisierung zu Wehr setzen“, bezeichnet FPÖ-Nationalratsabgeordnete Susanne Winter die von der Bezirkshauptmannschaft Mödling getroffene Maßnahme, die Lokalität der Kalifats-Konferenz in Vösendorf bei Wien mangels zweier Bewilligungen zu schließen. Unter anderem besitzt der Betreiber des Veranstaltungsorts, des Hochzeitssaals „Efsane Dügün Salonu“, keine gültige Betriebsanlagengenehmigung.

Damit sei die Veranstaltung der in Deutschland verbotenen Hizb-ut-Tahrir-Bewegung aber noch nicht komplett vom Tisch. „Möglicherweise ziehen die Islamisten weiter und suchen sich andernorts eine geeignete Räumlichkeit für ihre demokratie- und verfassungsfeindliche Propaganda“, warnt Winter. Es gebe in Österreich mittlerweile eine Flut an Islamvereinen und Hinterhof-Moscheen, die sich bedenkenlos mit extremistischen Hasspredigern einlassen und dieses totalitäre Gedankengut sogar noch gutheißen würden.

„Ich bin mir allerdings sicher, dass am wachsamen Auge des österreichischen Staatsbürgers keine Steinzeit-Islamisten mehr vorbeikommen“, streut die FPÖ-Abgeordnete all jenen Mitstreitern Rosen, die am öffentlichen Druck gegen die Kalifats-Konferenz mitgewirkt haben. Besonders dem islamkritischen Blog „SOS Österreich“ und seiner Leserschaft sei zu gratulieren. Winter zeigt sich auch erfreut, dass es den Freunden des Vlaams Belang gelungen ist, eine ähnliche Veranstaltung der Hizb ut-Tahrir im belgischen Hasselt zu verhindern. Auch dort mussten die lokalen Verantwortungsträger nach erheblichem Druck seitens Bevölkerung und Medien einlenken.

Gendermainstreaming schadet der Gesundheit und führt zu mehr Missbrauchsopfern

Laut einem auf ORF Science veröffentlichten Artikel („Mädchenspiele können Gesundheit gefährden„), kann Gendermainstreaming die Gesundheit gefährden. Der Artikel nimmt Bezug auf eine Langzeitstudie von Forschern der Harvard University.

Wenn Buben mit Puppen und Mädchen Indianer spielen, dann drehen sie nicht nur geläufige Stereotype um, sondern setzen damit auch ihre Gesundheit aufs Spiel. Sogar das Risiko dieser Kinder, missbraucht zu werden, steigt, weil sie in ihrer Rolle so verunsichert werden.

Sowohl Männer als auch Frauen, die in ihrer Kindheit besonders gerne nicht-konforme Geschlechterrollen eingenommen hatten, berichteten überproportional häufig von Missbrauch bzw. Misshandlung. Doppelt so häufig wie ihre konformen Altersgenossen und -genossinnen zeigten sie Symptome einer Belastungsstörung wie chronische Schmerzen, Herzkreislaufprobleme und psychische Auffälligkeiten.

Super! Und nachdem die Kommissare der EUdSSR nur das Beste für die dummen Zahldrohnen will, steht Gendermainstreaming recht weit oben auf der Prioritätenliste der Gesellschafts-„Entwickler“.

Bunt, bunt, bunt sind alle meine Kleider, bunt, bunt, bunt ist alles, was ich hab.