Zivilcourage? Nein, danke!

Kürzlich hat sich eine durchaus bewundernswerte Frau darüber ausgelassen, warum Frauen immer weniger Unterstützung bei „unangenehmen Erlebnissen im Alltag“ erfahren. Sind etwa alle (westlichen) Männer Weicheier geworden oder ist es ihnen schlicht egal. Warum funktioniert das in anderen „communities“, die sich sofort um ein angegriffenes Mitglied scharen?

Die Frage ist nicht nur berechtigt sondern insgesamt spannend. Und die Antwort lautet einfach: weil westliche Gesellschaften es so wollen.

Es gibt im Grunde mehrere Gründe, warum es für einen (weißen, berufstätigen, heterosexuellen Mann mittleren Alters oder älter) überhaupt keinen Sinn ergibt, (fremden) Frauen gegen einen Angreifer (oder auch mehrere) zu helfen:

(1) Selbstschutz ist wichtiger als der Heldentod; Mann springt auch nicht einfach im Zoo ins Hyänengehege um ein Kätzchen zu retten. Überhaupt, nachdem (tote) „Helden“ heutzutage schlechte PR haben – warum hat er sich denn auch eingemischt?

(2) Vielleicht will die Frau das gar nicht; Mann soll schon fürs Tür aufhalten wegen Diskriminierung und sexueller Belästigung verklagt worden sein. Das „schwache Geschlecht“ ist eine patriarchale Zwangsrollenzuweisung, hört man auch öfter aus progressiven, emanzipierten Kreisen. Na gut, möchte man ergänzen, dann aber bitte nicht jammern, sondern Hanteln wuchten und Kampfsport- statt Töpferkursen belegen.

(3) Sollte man doch erfolgreich bei der Hilfeleistung sein können und die Frau es sogar begrüßen, macht man als nächstes mit der Justiz Bekanntschaft und riskiert hier ebenfalls zum teil erhebliche persönliche Nachteile. Sollte man von Antifanten dabei gefilmt werden, wie man in so einer Situation einen armen Flüchtilanten – weil ausnahmsweise Täter – vermöbelt, kann man sich gesellschaftlich auch gleich begraben lassen.

Das einzig Richtige in so einer Situation ist die Polizei zu rufen und eventuell „das Erlebnis“ zu dokumentieren – als Beweis und natürlich für Youtube. Alles andere ist potentiell ungesund, gesellschaftlich nicht erwünscht, schon gar nicht akzeptiert und wird im schlimmsten Fall auch noch empfindlich bestraft. Überhaupt, wenn man einer weißer, berufstätiger, heterosexuelle Mann mittleren Alters oder älter ist.

Das tut mir zwar persönlich schon a bisserl Leid, aber alle Mitglieder (und natürlich auch die *innen und Personx) einer wohlstandsverwahrlosten Gesellschaft werden das bis zu ihrer vollständigen Abschaffung wohl aushalten müssen. Immerhin sind die Überlebenschancen in postdemokratischen, wahrscheinlich sogar muselmanischen Gesellschaften auch für nicht-muslimische Frauen doch ganz gut – sie müssen sich eben nur einem kleinen Pascha unterordnen. Sollte der Pascha einer der „edlen Wilden“ sein, wird jede progressive Emanze doch bestimmt ganz feucht im Schritt.


p.s. Obiges gilt für wildfremde bzw. fremde Frauen, um das mal explizit festzuhalten. 

Nach der Wahl ist vor der Wahl…

trotz geballter propaganda auf allen kanälen ein eher knappes ergebnis bei der wahl zwischen pest und cholera. eigentlich eher peinlich für die beteiligten „meinungsmachenden“.

die „staatstragenden“ wappler von övp und spö sollten sich allerdings nicht zu früh freuen, denn wie ich anderswo schon geschrieben haben, sinnvoller wäre ein blauer bundespräsidentendarsteller gewesen als möglicherweise ein blauer kanzler.

dass die wahl des vanderbellos alle politkdarsteller der tragikomödie „zweite republik“ darin bestärken wird, so weiter zu machen wie bisher, wird nicht gänzlich folgenlos bleiben.

aber herr und frau österreicher haben ja bekanntlich immer schon einen grandiosen weitblick und ein feinfühliges gespür für strategisch richtige entscheidungen bewiesen. von den „vordenkern“ dieser bananenrepublik gar nicht zu reden.

egal. wir lehnen uns zurück und genießen die reise.

dazu zwei weitere artikel:

Ein Triumph des Ancien Regime

von Christian Ortner

Wenn Österreich tatsächlich „eine Versuchsstation für den Weltuntergang“ ist, wie Karl Kraus gemeint hat, dann kann die Welt seit Sonntagabend erleichtert aufatmen. Nicht der rechtsstehende FPÖ-Kandidat Norbert Hofer wurde da von den Österreichern zum Bundespräsidenten gewählt, sondern der ehemalige Grünen-Chef Alexander Van der Bellen. Jene globale politische Flut, die vom Brexit-Votum über die Trump-Wahl bis zum österreichischen Wahltag die herrschenden Eliten hinweg zu spülen schien, scheint vorerst gestoppt wie seinerzeit die Türkische Invasion vor den Toren Wiens im Jahre 1683.

Weltuntergang also abgesagt, vorerst jedenfalls.

Von einem „Signal für Europa und die Welt“ sprach van der Bellens Wahlkampfmanager denn auch prompt noch am Wahlabend, gar von einem „Umschwung in ganz Europa“.

Gemach, gemach. Zu glauben, dass ein von der Pariser Politik enttäuschter arbeitsloser Stahlarbeiter in Lothringen nun angesichts des Wahlergebnisses in Ösiland davon Abstand nehmen wird, nächstes Jahr Marine Le Pen zur Präsidenten zu wählen und damit möglicherweise einen EU-Austritt Frankreichs auf Schiene setzen wird, ist ein intellektuell eher mutiges Unterfangen. Auch all jene, die Frau Merkels Einwanderungspolitik für bescheuert halten und entsprechend wählen werden, werden ihre Meinung angesichts des österreichischen Wahlergebnis nicht ändern. Dass die Verbündeten der Brexiteers, des „Front National“ und der AfD in Österreich in Wien knapp verloren haben, wird auf die politische Großwetterlage in Europa von eher überschaubarem Einfluss bleiben.

Das gilt um so mehr, als der Sieg Van der Bellens nicht zuletzt einem heroischen Schulterschluss all jener geschuldet ist, die das Land seit 1945 politisch, wirtschaftlich und kulturell unter sich aufgeteilt hatten. Vom amtierenden sozialdemokratischen Bundeskanzler über den mitregierenden christdemokratischen Vizekanzler über die Grünen, die neuen „Neos“, die Kommunisten, praktisch alle in ganz Österreich weltbekannten Künstler, einem prominenten Milliardär bis hin zu nahezu allen halbwegs relevanten Journalisten hatte das Establishment alles, und zwar wirklich alles, aufgeboten, um den FPÖ-Kandidaten Hofer zu verhindern.

Sollte der obsiegen, so das dominierende Narrativ, würde Österreich aus der EU austreten, würden Massenarbeitslosigkeit und Elend die Folge sein. Sogar das sich „unabhängig“ nennende Nachrichtenmagazin „profil“ warb noch am Freitag auf seiner Titelseite ganz explizit dafür, Van der Bellen zu wählen.

Das System hat sich noch einmal aufgebäumt und mit aller Kraft gesiegt. Gut möglich, dass es ein letztes Aufbäumen war, in den Umfragen ist die FPÖ konstant die mit Abstand stärkste Partei. Im einst roten Wien, traditionell Hochburg der Sozialdemokratie, liegt die FPÖ gar schon bei 40 Prozent.

Wenn die etablierten Parteien Europas den Sieg des Establishment-Kandidaten in Österreich nun mit Erleichterung zur Kenntnis nehmen sollten, so wäre eine gewisse Vorsicht angebracht. Denn, was heute schon längst Milch von gestern ist: Die beiden Kandidaten der regierenden staatstragenden Parteien SPÖ und ÖVP waren schon im ersten Wahlgang im Frühjahr mit jeweils knapp über 10% gescheitert. Deren Weltuntergang hat in der „Versuchsstation Österreich“ schon längst stattgefunden. (zuerst erschienen auf achgut.com)

Und der zweite, etwas spätere:

Acht Thesen zum Unvermeidlichen

von 

Unsere Optionen sind: FPÖ in die Regierung, Stillstand oder Auflösung. Das ist reine Mathematik – und hat mit Rechtspopulismustrends wenig zu tun.

1. Seit Haider und der Vranitzky-Doktrin 1986 haben wir ein festes System: Es herrscht die SPÖVP als Regierungspartei mit zwei Flügeln, die FPÖ ist die Hauptopposition.

2. In einer normalen Demokratie kommt alle paar Jahre eine andere Partei ans Ruder, weil die – unweigerlich – wachsende Zahl der Unzufriedenen früher oder später jede Regierung abwählt. Da das SPÖVP-Regierungssystem mit einer komfortablen 84-Prozent-Mehrheit angefangen hat, hat es dafür 30 Jahre lang gebraucht.

3. Der Anteil derer, die für das SPÖVP-Regieren stimmen, erodiert: von 84 Prozent auf 75 (1990), 63 (1994), 60 (1999), 55 (2008), 51 (2013). In jedem Regierungsmonat verliert die SPÖVP im Schnitt 0,2 Prozent ihrer Wählerbasis, relativ unabhängig davon, wie gut sie arbeitet. So gerechnet kommt sie bei den nächsten Wahlen auf 44 bis 46 Prozent, Kern hin oder her.

4. Auftrieb für SPÖ oder ÖVP gab es nur bei vorgezogenen Wahlen, bei denen einer der beiden ausgebrochen war (2002) oder so getan hat als ob (1995).

5. Von den für die Regierung verlorenen Wählern hat die FPÖ stets zwischen 67 und 60 Prozent für sich gewonnen (Tendenz sinkend). Bei der nächsten Wahl bedeutet das für sie einen ersten Platz mit 32 bis 37 Prozent. Das hat sehr wenig mit dem Rechtspopulismustrend in Europa zu tun. Die FPÖ müsste gar nicht rechts sein, um abzusahnen. Populismus und ihre Rolle im System genügen.

6. Nach der Nationalratswahl gibt es nur zwei Szenarien: SPÖ oder ÖVP koalieren mit der FPÖ, oder beide zögern das mithilfe der Grünen – mit VdBs Wahlkampf ohnehin schon ins System inhaliert – letztmalig hinaus. Dann könnte sich 2023 noch eine Konzentrationsregierung aller Parteien außer der FPÖ ausgehen – der völlige Stillstand.

7. Die Strategen in SPÖ und ÖVP werden nachdenken, ob man der Erste sein will, der mit der FPÖ koaliert – oder lieber der Zweite, nach der übernächsten Wahl. Wer auf die nahe Zukunft setzt, muss (siehe Punkt 4) eine vorgezogene Richtungswahl provozieren – aber so, als wäre der andere schuld. Und nur wer dabei den Anschein erweckt, das Bollwerk gegen die FPÖ zu sein, kann ähnlich stark werden wie diese, und so mit ihr eine Koalition unter Gleichen schaffen. Tricky.

8. Die Nazikeule wird die Blauen jedenfalls nicht aufhalten. Man müsste jene Kräfte stärken – so es sie gibt –, die die Partei zivilisieren wollen und können. Auch damit vernünftige Menschen sich ihr als Minister zur Verfügung stellen. Die Alternativen sind (siehe oben) nur der politische Stillstand oder eine Auflösung unseres Parteiensystems.

Der Autor war stv. Chefredakteur der „Presse“ und ist nun Kommunikationschef der Erzdiözese Wien.

Alexander Meschnig – Der westliche Selbsthass

Der Kommentar trifft ins Schwarze. Wird halt wie viele bzw. alle Stimmen der Vernunft solange auf taube Ohren stossen, bis der moralinsaure Gesinnungsethiker auf den Scherbenhaufen seiner imaginierten rosaroten Realität blicken wird, während die neue Mehrheit sich „liebevoll“ um seine Frau und Töchter kümmern.

Der Soziologe Max Weber nannte den vorherrschenden Typus des Intellektuellen in seinem 1919 veröffentlichten Essay Politik als Beruf zu Recht in pejorativer Absicht: Gesinnungsethiker. Deutschland besitzt, insbesondere im linken Spektrum, eine schier unerschöpfliche Quelle an „edlen Seelen“ (Siegfried Kohlhammer), die in der Regel jegliche Verantwortung für ihre „reine und hehre Gesinnung“ anderen bzw. der Allgemeinheit übertragen, die dann mit den unmittelbaren Folgen leben müssen. Ihre Positionen sind im besten Sinne apolitisch, da sie in den meisten Fällen keinen Bezug zur Realität oder den Friktionen der Realpolitik zeigen. Unerfüllbare Maximalforderungen und abstrakte Ideale, wie etwa ein bedingungsloser Pazifismus Käßmannscher Prägung oder das neueste Buchelaborat aus dem prantelschen Paralleluniversum, sind typische Ausprägungen eines gesinnungsethischen Moralismus.

So mag es eine individuell erhöhende und wohlfeile Sache sein, den Anspruch eines jeden Ausländers auf Einwanderung und Versorgung durch den deutschen Sozialstaat zu fordern („Kein Mensch ist illegal“), nüchtern betrachtet stellt das aber nur eine Einladung an Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen aus der ganzen Welt dar, gleich, ob sie politisch verfolgt werden oder nicht, die verpflichtende Grundsicherung (Unterkunft, Verpflegung, Geldleistungen) hier in Anspruch zu nehmen. Dabei spielt es objektiv nicht einmal eine Rolle ob Deutschland ein, zwei oder mehrere Millionen Armutsflüchtlinge aufnimmt. Die Bevölkerungsexplosion in Afrika oder den meisten muslimischen Ländern würde die Verluste an Auswanderern jedes Jahr einfach ausgleichen. Die Zahl der Afrikaner ist etwa seit 1950 von 250 Millionen auf über eine Milliarde gestiegen. Millionen, vor allem junger Männer, warten bereits auf die Chance ihre Heimatländer zu verlassen und nach Europa zu kommen. Dafür gehen sie alle Risiken ein, insbesondere da sich herumspricht dass, wer einmal in Europa, vor allem in Deutschland, angekommen ist, in den allerwenigsten Fällen ausgewiesen wird, selbst wenn ein Asylstatus abgelehnt wird. Ökonomische Gründe mögen für die wachsenden Flüchtlingswellen wichtig sein, letztendlich ist es aber der demographische Faktor, der den Druck im Inneren vieler Staaten erhöht. Die extremen „Youth Bulges“ in Afrika und den arabischen Ländern, also die exorbitante Zunahme junger Männer an der Bevölkerungspyramide für die keinerlei gesellschaftliche Position zur Verfügung steht und die im wahrsten Sinne des Wortes „Überflüssige“ sind, zeigt sich aktuell in der Zunahme kriegerischer Konflikte in den betroffenen Regionen. Bürgerkriege, äußere Konflikte, ethnische und religiöse Spannungen sind stets historische Begleiterscheinungen von Youth Bulges, wie Gunnar Heinsohn, ein akademischer Außenseiter, in seinem Buch Söhne und Weltmacht eindringlich zeigt.

Die letzte Konsequenz vollkommen offener Grenzen ist, neben dem schon lange sichtbaren Import unzähliger Konflikte der Einwanderer und mentaler Inkompatibilitäten, das Ende unserer Sozialsysteme, wo man über längere Zeit Beiträge einbezahlt, um danach irgendwann Leistungen zurück zu bekommen. Das Grundprinzip allen menschlichen Zusammenlebens lautet Reziprozität. Warum jemand, der hier nie einen Cent für die Allgemeinheit bezahlt hat, alle möglichen Forderungen stellen, den Staat erpressen und damit Erfolg haben kann, wie etwa in Berlin-Kreuzberg monatelang von sogenannten Refugees und ihren linksextremen „Supportern“ vorexerziert, bleibt für die meisten Menschen, nicht nur in Deutschland, wohl rätselhaft. Es gibt, zugespitzt, keinen Generationenvertrag zwischen alternden Westeuropäern und Schwarzafrikanern, rumänischen Zigeunern, Irakern oder Afghanen. Offensichtlich gibt es aber so etwas wie einen „Schuldvertrag“, zwischen dem „reichen Europa“ und dem „armen Rest“, der einfach zu instrumentalisieren ist und der jederzeit abgerufen werden kann. Der französische Soziologe Pascal Bruckner fasst dieses Verhältnis präzise zusammen:

„Europa schuldet Letzteren alles: Unterkunft, Verpflegung, Gesundheitsversorgung, Erziehung, ordentliche Löhne, prompte Erledigung ihrer Anliegen und vor allem Respektierung ihrer Identität. Bevor sie noch einen Fuß auf unseren Boden gesetzt haben, sind sie Gläubiger, die ihre Schulden einfordern.“

Über die tatsächlich Schuldigen, etwa die unsäglichen afrikanischen Regierungen, wird selten einmal berichtet. Inzwischen kommen die meisten afrikanischen Flüchtlinge die über das Mittelmeer nach Europa strömen nicht aus den Bürgerkriegsländern und sind in der Regel nicht von Hunger bedroht. Die Ärmsten haben auch gar keine Möglichkeit den Preis für die Schlepper zu bezahlen. Korruption und Vetternwirtschaft, ein mangelndes Bildungssystem, eine ineffiziente Administration, ausufernde Planwirtschaft, mangelnde Rechtssicherheit und ein Gangstertum an der Spitze vieler Staaten die für sich und ihre Clans den Reichtum verschleudern, erzeugen eine Perspektivlosigkeit für viele Afrikaner, die offensichtlich alle Risiken auf dem Weg nach Europa in Kauf nehmen. Die afrikanische Union oder einzelne afrikanische Staaten scheint dieser Massenexodus der eigenen Bevölkerung, in der Regel junge Männer, nicht zu kümmern. Hat man bis dato einmal davon gehört, dass es einen Sondergipfel oder sonstige Zusammenkünfte afrikanischer Vertreter gab, die das Problem der Massenflucht thematisieren, geschweige sich die Frage stellen: „Was ist eigentlich mit unseren Ländern los, dass Menschen ihr Leben riskieren um sie zu verlassen“? Das einzige, was wir von afrikanischen Potentaten hören sind Vorwürfe die in der Aussage gipfeln, Europa schotte sich ab. Darin gleichen sie den Claudia Roths, den Kathrin Göring-Eckhardts, Heribert Prantls und anderen Linkspopulisten in Deutschland.

Im Übrigen zeigen die steinreichen arabischen Länder wie Saudi-Arabien, Katar oder Kuwait ebenfalls keinerlei Interesse daran ihre „muslimischen Brüder“, die sich in Religions- und Stammeskriegen gegenseitig massakrieren, aufzunehmen und zu alimentieren. Seltsam, wo doch sonst bei jeder angeblichen Beleidigung der Umma (der Gemeinschaft der Gläubigen) riesige „Solidaritätswellen“, meist gewalttätig, ausgelöst werden. Den afrikanischen wie auch arabischen Herrschern fehlt etwas vollkommen, was die europäischen Gesellschaften im Überfluss besitzen: Schuldgefühle und eine Verantwortungsethik. Es interessiert weder einen afrikanischen Despoten noch einen saudischen König ob andere buchstäblich verrecken.

Es ist natürlich ein Leichtes im Namen christlicher oder moralischer Werte zu fordern, Deutschland müsse noch viel mehr Zuwanderer, unabhängig von ihrer Qualifikation, Bildung oder Mentalität aufnehmen. Was die Tugendsamen aber zu dieser Forderung legitimiert oder was sie selbst für eine Integration der Einwandernden leisten, bleibt in der Regel unbeantwortet. Die aus ihrer moralinsauren Haltung entstehenden materiellen und vor allem sozialen Kosten für die Allgemeinheit spielen für die „Guten“ eine zu vernachlässigende Rolle. Die unmittelbaren Folgen ihrer abstrakten Menschenliebe werden gerne an diejenigen delegiert, die an den Schnittpunkten sozialer Verwerfungen leben müssen und die mit den Herbeigerufenen um Arbeitsplätze und Wohnraum konkurrieren.

Jedes noch so vorsichtig vorgebrachte ökonomische Argument, etwa die Frage, was wir in Europa denn mit Millionen von unqualifizierten Einwanderern anfangen sollen, wo doch die Arbeitslosigkeit insbesondere junger Menschen in den südlichen Ländern der EU dramatische Dimensionen angenommen hat, wird mit dem inzwischen inflationären Begriff „menschenverachtend“ rasch abgebügelt. In den allermeisten Fällen betrifft die selbsternannten „edlen Seelen“ die eigene Entscheidung weder finanziell noch lebensweltlich. Wird dennoch einmal – selten genug – ein Asylantenheim oder Zigeunerlager in der unmittelbaren Nähe des meist bürgerlichen und wohlhabenden Wohnumfeldes errichtet, ist der Aufschrei jedes Mal groß. Das geht nun aber doch nicht!

Es gilt allgemein: rassistisch, das sind immer die anderen, etwa diejenigen, die auch ein Recht auf ein zivilisiertes Umfeld für sich fordern und den Preis der massenhaften und ungesteuerten Zuwanderung zahlen müssen. Dass Menschen aus korruptionsverseuchten Ländern die über keinerlei demokratische Traditionen verfügen, vielfach in tribalistischen Strukturen leben und denken, sich auf wundersame Weise und ohne größere Konflikte in unser politisches System und seine Werte integrieren, mag zwar ein frommer Wunsch sein, die Realität der letzten Jahrzehnte zeigt aber ein andere Tendenz, sieht man einmal von den Medien und den meisten Parteien ab, die alles dafür tun, das schöne Bild der bunten Republik nicht zu zerstören.

Warnungen vor einer allzu naiven Sichtweise gibt es, sie werden aber entweder ignoriert oder die Verkünder der Botschaft in die rechte, gerne auch rechtspopulistische Ecke, gestellt. Bezeichnenderweise sind es Politiker der SPD, einst traditionell die Vertreter des „kleinen Mannes“, wie Thilo Sarrazin oder der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky, die den Bezug zur Realität der normalen Bürger noch nicht ganz verloren haben, eine Tatsache, die für ihre Partei längst nicht mehr zutrifft, die sich mehr und mehr für ihre ehemaligen Stammwähler schämt. Die intellektuelle und akademische Elite schweigt in der Regel oder entspricht bei allen wichtigen Fragen rund um Zuwanderung und Integration ganz dem Typus des Weberschen Gesinnungsethikers. Eine der wenigen kritischen Stimmen, der Politikwissenschaftler Herfried Münkler, vor Kurzem selbst zur Zielscheibe linker Denunzianten geworden, skizziert die aktuelle Situation, die für die nächsten Jahre bestimmend sein wird, in nüchternen Worten:

„Die größte sicherheitspolitische Herausforderung des 21. Jahrhunderts wird nicht in der Gefährdung von Grenzen durch feindliche Militärverbände, sondern im Überschreiten dieser Grenzen durch gewaltige Flüchtlingsströme bestehen, die, wenn sie massiv auftreten, nicht der wirtschaftlichen Prosperität Europas zugutekommen, sondern die sozialen Sicherungssysteme der europäischen Staaten überfordern und damit die soziale Ordnung in Frage stellen. Gleichzeitig ist Europa infolge seiner Wertbindungen nicht in der Lage, diese Flüchtlingsströme an seinen Grenzen zu stoppen und zurückzuweisen, wie man dies bei einem militärischen Angriff versuchen würde.“

Über die Konsequenzen eines derartigen Szenarios auf längere Sicht nachzudenken mag kaum jemand. Die allgemeine Forderung, alle Flüchtlinge – und als solche werden inzwischen alle hier Eintreffenden unterschiedslos bezeichnet – unabhängig von ihren Gründen und ihrer individuellen Disposition aufzunehmen, ist da viel bequemer und gibt einem zugleich ein gutes Gewissen. In den klassischen Einwandererländern wie den USA, Kanada oder Australien sind nach einer Phase ungeregelter Einwanderung längst Immigrationsgesetze in Kraft getreten, die Zuwanderer auf ihren praktischen Nutzen für die Aufnahmegesellschaft prüfen. Was ist daran verwerflich? Einwanderer, wohlgemerkt: nicht politisch Verfolgte, die asylberechtigt sind, haben in der Regel ökonomische Gründe sich für ein Land zu entscheiden. Wieso soll das nicht umgekehrt ebenso gelten? In Deutschland ist aber allein die einfache Frage: Können wir die Leute, die zu uns wollen, brauchen? Sind sie sozial und kulturell zu integrieren?, weitgehend tabuisiert. Fragen nach dem, was Einwanderer (von politisch Verfolgten und Asylberechtigten zu unterscheiden) für uns bringen, gelten als unmenschlich.

Woher kommt diese Weigerung sich mit den konkreten Folgen des Zuzugs Hunderttausender auseinanderzusetzen? Warum soll alles eine Bereicherung sein, was von außen kommt, während das Eigene abgewertet wird? All das Gerede von der bunten Republik, von Diversitäten und kultureller Bereicherung soll uns letzten Endes suggerieren, dass wir froh sein sollen, nicht im nationalen Sumpf zu versinken, der direkt in den Faschismus führt. „Ausländer, lasst uns nicht mit den Deutschen allein“, dieser Slogan der 80er Jahre drückt die Sehnsucht nach dem Anderen und die Abwertung des Eigenen in aller Deutlichkeit aus.

Man kann in der aktuellen Situation ein allgemeines Symptom erblicken, das man mit dem Begriff der Dekadenz beschreiben kann. Diese besteht in einer feindseligen Haltung gegenüber der eigenen Gesellschaft und ihrer politischen Ordnung, bei gleichzeitiger Glorifizierung alles „Fremden“, kurz: einem Mangel an Selbstachtung und einem Hass auf das Eigene. Der Selbsthass und die eigene Bußfertigkeit, die in der Abwertung des Eigenen eine Tugend erblickt, sind so tief in den kulturellen Traditionen unserer protestantisch geprägten Schuldkultur verwurzelt, dass etwa jegliche Kritik an der selbstzerstörerischen Asylpolitik als moralisches Versagen und herzlose Haltung erscheint. Europa, der geografische und politische Raum, in dem die Menschenrechte erfunden wurden, wird so wahrscheinlich an der strikten Einhaltung seiner humanistischen Grundsätze zugrunde gehen.

Dr. Alexander Meschnig ist Psychologie, Politikwissenschafter und Publizist. Er lebt seit Anfang der 90er Jahre in Berlin.

Hier gefunden.

Das neue Strafgesetz: Nur noch die Gedanken sind frei

Bei diesem Artikel von Andreas Unterberger, „Das neue Strafgesetz: Nur noch die Gedanken sind frei„, von Anfang Juli bin ich mir nicht sicher, ob ich mir meine Meinung zu vielen Themen einfach nur mehr denken sollte. Jedenfalls nähert sich die Realität langsam aber sicher der Orwellschen Fiktion an.

Diese Woche beschließt das Parlament eine dramatische Einschränkung der Meinungsfreiheit. Da es aber in diesem Land kaum liberal denkende Menschen gibt, werden der unselige Verhetzungsparagraph und seine neuerliche Zuspitzung nicht einmal diskutiert. Unter den Großdenkern der Republik ist es offenbar einzig der langjährige Rechnungshofpräsident Franz Fiedler, der versteht, worum es geht, und der das auch offen zu kritisieren wagt. Dabei ist es ja schon vor der Strafgesetznovelle sehr schlecht um die Meinungsfreiheit gestanden. Und mehr als bezeichnend ist, dass diese Novelle pikanterweise in der gleichen Woche beschlossen wird, da dieses Parlament die einst so laut versprochene Einführung der direkten Demokratie wieder brutal abdreht.

Nach liberalem Denken wird man jedenfalls in der österreichischen Politik vergeblich suchen. Die angeblich liberalen Neos haben sich ja als Tugendterroristen entpuppt, die diesbezüglich nur noch mit den Grünen wetteifern. Der liberale Flügel der ÖVP ist längst verkümmert oder zu einem linkspopulistischen „Modernitäts“-Geflatter degeneriert. Auch bei den Freiheitlichen gibt es kaum noch wirklich liberales Denken, kann man doch damit offenbar keine Wahlen gewinnen. Und die Überreste des Teams Stronach sind nicht einmal mehr imstande dazu, liberales Denken auch nur zu artikulieren.

Der wichtigste Kern liberalen Denkens besteht ganz eindeutig in der Meinungsfreiheit. Und Meinungsfreiheit besteht darin, seine Meinung auch öffentlich unbesorgt ausdrücken zu können, und nicht nur darin, diese in seinen Gehirnwindungen zu verstecken und maximal voll verstecktem Ingrimm auf die machthabende Klasse zu singen: „Die Gedanken sind frei“. Weil sie ja niemand erraten könne.

Schwulen-Exzesse haben nichts mit liberal zu tun

Medien und Rotgrün tun so, als ob das ständige Abhalten von teuren Schwulenfesten mit möglichst viel nackter Haut und die Montage neuer Schwulenampeln das Wesen von liberalem Denken wären. In Wahrheit würden sich alle großen Liberalen der Geschichte im Grab umdrehen, wenn sie das hören könnten. Ob das nun ein Hayek, ein (Milton) Friedman, ein Mises oder ein Erhard im 20. Jahrhundert gewesen sind. Oder in früheren Epochen ein Voltaire, ein Hume, ein Locke, ein Mill oder ein Smith.

Gäbe es heute in Österreich noch ein liberales Substrat, würde etwa eine lebhafte Empörung darüber ausbrechen, dass eine Richterin in Eisenstadt gerade allen Ernstes den Satz formuliert hat: „Man hat schon den Eindruck, dass das, was Sie hier (in einem Video) sagen, von ihnen kommt, weil das ihre Auffassung ist.“ Also nichts anderes als die „Auffassung“ eines Menschen wird da angeklagt.

Oder dass man in einem Bericht über einen anderen Prozess in Oberösterreich lesen kann: „Weiters warf ihm der Staatsanwalt das Teilen einer Karikatur, die diese Religionsgemeinschaft verunglimpft, und die Beschimpfung einer Nationalratsabgeordneten mit Migrationshintergrund vor“. Auch das stößt niemandem bitter auf.

In Wahrheit aber bedeutet das: Nationalratsabgeordnete werden zwar weiterhin mit den wüstesten Ausdrücken beschimpft werden können. Aber wenn einer von ihnen Migrationshintergrund hat, schreitet der Staatsanwalt mit der ganzen Macht des Strafgesetzes ein. Manche sind halt gleicher.

Noch skandalöser ist der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, dass jemand eine islamkritische Karikatur (in Facebook) geteilt hat. Deswegen zerrt dieser Staat Menschen vor den Richter! Da protestiert kein einziger von all denen, die ein paar Wochen davor noch mit Bleistiften und anderen Lächerlichkeiten Solidarität mit den islamkritischen Karikaturen von „Charlie Hebdo“ geheuchelt haben!

Anklage für Heinz Fischer?

Das war also nur tiefe Heuchelei. Oder wird jetzt auch Heinz Fischer von dieser Staatsanwaltschaft angeklagt? Hat er doch wörtlich vor allen in Wien akkreditierten Diplomaten gesagt: „Je suis Charlie“ und das auch in Facebook geteilt.

Und nun verschärft das neue Strafgesetz sogar den Verhetzungsparagraphen, statt ihn abzuschaffen beziehungsweise auf die legitime Bestrafung von Gewaltaufrufen zu reduzieren. Der Paragraph stellt bestimmte Bevölkerungsgruppen – Moslems, Ausländer, Schwule – unter den Schutz heftiger Strafandrohungen. Gegen andere Gruppen  – Priester, Unternehmer, Bauern, Freiheitliche, Konservative – kann man hingegen weiter unbesorgt hetzen. Was auch immer „Hetzen“ eigentlich ist. Die serienweisen Strafanzeigen der Grünen werden es uns schon beibringen.

Diese unterschiedliche Behandlung von Bevölkerungsgruppen ist absolut widerlich und ein Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip. Sie wird aber absurderweise mit voller Zustimmung der Volkspartei beschlossen, obwohl gerade ihre Stammwählergruppen übel diskriminiert werden (offenbar nur, damit sich Herr Brandstetter als Reformator ins große Juristenbuch eintragen kann).

Doppelt widerlich ist das, weil dabei reine Meinungsdelikte unter Strafe gestellt werden.

Mit zwei Jahren Haft zu bestrafen, weil jemand etwas sagt, was „geeignet“ ist, bei anderen Hass hervorzurufen, ist ein blütenreines Meinungsdelikt. Dieser Verhetzungsparagraph geht weit über das Verbotsgesetz hinaus, das einst nach den schrecklichen Nazi-Verbrechen noch gewisse Berechtigung hatte, obwohl auch da reine Meinungsdelikte bestraft werden. Aber man konnte mit gutem Grund im Verbotsgesetz eine Art moralische Teilkompensation gegenüber den Überlebenden der Konzentrationslager und anderen NS-Opfern sehen.

Der Skandal dieses Verhetzungsparagraphen wird dadurch nicht gemildert, dass einst die EU-Justizminister (aus Österreich die SPÖ-Linksaußen Maria Berger) ohne jede demokratische Absegnung durch EU-Parlament oder Kommission so etwas verlangt haben. Ein Staat mit minimalem demokratischem oder rechtsstaatlichem Selbstbewusstsein würde den damaligen Justizminister-Beschluss mit seiner extrem zweifelhaften juristischen Qualität ignorieren. In Österreich ist man hingegen geradezu froh, dass man wieder die EU vorschützen kann, wenn man die Freiheit der Menschen weiter knebelt.

Um den Irrsinn des neuen Strafgesetzes noch auf die Spitze zu treiben, wird es künftig auch noch dazu zwingen, bestimmte Sachverhalte zu glauben, nämlich von Gerichten anerkannte Völkermorde. Das dahinter stehende autoritäre Denken gleicht bis aufs geringere Strafausmaß („nur“ zwei Jahre) völlig dem Meinungsterror des Islamischen Staates und seinen Abschlachtungen sowie den Scheiterhaufen, die einst im angeblichen Namen des Christentums für Häretiker gelodert haben.

Viele Millionen Menschen haben in der Geschichte aus Angst vor solchen Konsequenzen halt gottergeben immer das „geglaubt“, was sie auf Verlangen der Mächtigen zu glauben hatten. Wollten sie doch verständlicherweise überleben. Jetzt sind wir offenbar wieder soweit.

Wäre das alles nicht so mies, könnte man nun mit zynisch-klammheimlicher Freude abwarten, ob dieser Staat seine absurden Gesetze auch gegen bestimmte Gruppen durchsetzen wird, die eigentlich durch eine andere Ziffer dieses Paragraphen 283 geschützt werden. Es gibt ja hierzulande Hunderttausende Türken und Serben (mit und ohne Pass). Der allergrößte Teil von ihnen denkt aber absolut nicht daran, die Völkermorde in Armenien beziehungsweise Srebrenica zu glauben und anzuerkennen.

Werden auch die von dieser Strafjustiz angeklagt werden? Wird dann auch bei jedem einzelnen von ihnen eine Richterin nach der wahren „Auffassung“ all dieser Menschen forschen? Natürlich nicht. Sowenig  wie der Bundespräsident wegen seiner öffentlichen Solidarität mit islamkritischen Karikaturen angeklagt werden wird. Auch wenn es das Prinzip der Gleichbehandlung, also die Gerechtigkeit eigentlich erfordern würde.

Damit aber muss man zum allerschlimmsten Schluss kommen: Dieser Staat verwandelt sich in einen Willkürstaat. Willkür besteht ja fast immer darin, dass zwar scheinbar nur die – im überreichen Umfang erlassenen – Gesetze angewandt werden, dass sie aber immer nur dann angewandt werden, wenn es dem tiefen Staat passt. Das ist seit 15 Jahren vor allem eine katastrophal politisierte Staatsanwaltschaft. Aber Hauptschuldige sind die Gesetzgeber, die ihr ganz bewusst solche Instrumente der Willkür in die Hand geben.

Wo bleibt Sebastian Kurz?

Und diese Gesetzgeber haben ausgerechnet jetzt offiziell erklärt, dass es in Österreich keine direkte Demokratie geben werde. Sie haben das noch im letzten Wahlkampf von Teilen der ÖVP laut unterstützte Projekt so lange gestreichelt, bis es tot war.

So lange sie noch die Mehrheit haben, klammern sich Rot und Schwarz an die Macht, verteidigen ihre jämmerlichen Ämterl – und tun inhaltlich das, was die Grünen wollen. Vor allem die SPÖ hat sich da quergelegt, aber auch die ÖVP hat, höflich ausgedrückt, nur einen sehr endenwollenden Einsatz gezeigt. Und von Sebastian Kurz, der das Projekt Direkte Demokratie bei der Wahl noch so lautstark unterstützt hat, hört man überhaupt nur betretenes Schweigen.

Immer öfter fühlt man sich in diesem Land an den Vormärz erinnert. Irgendwann explodiert jedoch jeder Druckkochtopf, wenn es zu arg wird.

 

Türkische Kulturgemeinde in Österreich vs. Lego Deutschland – Tatsachen sind nichts, die Interpretation ist alles – der Türkenlümmel Birol Kilic in Aktion

Einer der vielen unbedeutenden, türkischen Muselverbände in Österreich, die „Türkische Kulturgemeinde in Österreich“ mit ihrem Vorschläfer Vorsitzenden Birol Kilic hat sich vermeintlich erfolgreich gegen die Lego-Group und ihren kulturrassistischen Lego Bausatz Jabbas Palace durchgesetzt.

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Nachdem die Muselbrüder (per Tintenklekser Yüksel Karaman) bereits vor einiger Zeit den Lego-Bausatz von Jabbas Palace aus dem Klassiker von George Lucas „Die Rückkehr der Jedi Ritter“ wegen antimuslimischer Tendenzen beanstandet hatten, vermeinen sie nun einen Erfolg verbucht zu haben.

In einer Pressemeldung heisst es:

Paukenschlag im Streit um kulturrassistischen Lego Bausatz Jabbas Palace

Wien (OTS) – „Wir bedanken uns und gratulieren Lego zur Entscheidung,
ab 2014 den Lego Star Wars-Bausatz Jabbas Palace nicht mehr zu
produzieren und aus dem Produktwerbekatalog zu nehmen.“, so Birol
Kilic, Obmann der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich.

Beim Treffen in München waren Lego Pressesprecherin Frau Katharina
Sass (Bild links), Lego Brandmanagerin Frau Katharina Sutch(Bild
mitte) und Lego Chefdesignerin Frau Marta Tantos (Bild rechts).

„Bei diesem Lego Spiel ist Jabba ein Bösewicht, der orientalische
Wasserpfeife raucht und eine Prinzessin als Bauchtänzerin in Ketten
gefangen hält – das hat in den Kinderzimmern nichts verloren.“, so
die Generalsekretärin der Türkischen Kulturgemeinde, Melissa Günes.

Auch sein Wohnsitz erinnert an die Moschee Hagia Sophia in
Istanbul. Zudem ist der Name „Al Jabbar“ im Arabischen mit „der
Allmächtige“ zu übersetzen und ist einer der 99 Namen für Allah im
Koran. Im Hebräischen wird dieses Wort mit „Lob“ übersetzt.

Der Bausatz Jabba’s Palace wurde im Juni 2012 neu überarbeitet ins
Programm genommen und produziert. Trotz vieler kritischer Einwände
und Berichte wollte man den umstrittenen Star Wars Bausatz vorerst
nicht vom Markt nehmen.

Nun hat sich das Blatt gewendet. Lego-Managerinnen haben beim
Treffen in der Münchner Zentrale versichert, dass die Produktion
eingestellt und Jabba’s Palace ab 2014 nicht mehr im Sortiment sein
wird.

Für die Türkische Kulturgemeinde ist dieses Spielzeug ein Fall von
kulturellem Rassismus. Mit dem Spielzeug werden eindeutig Orientalen
und Asiaten diffamiert, indem Klischees in Plastikmännchen gegossen
werden.

Eine global agierende Firma wie Lego, die in den Kinderzimmern
weltweit vertreten ist, kann sich solche kulturrassistische Elemente
langfristig nicht leisten. Übrigens gibt es eine CSR, wonach jede
Firma in der EU ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden soll.

Faszinierend. Wenn man die Facebook-Seite von Lego liest, schaut die Sache ein bisschen anders aus. In einigen Antworten auf Fragen von empörten Kunden lässt Lego mitteilen:

thank you for your comments. There has been some confusion here. It is normal for all LEGO Star Wars sets to have a life-cycle of 1-3 years and they are sometimes renewed for a few years after that (depending on popularity). The LEGO Star Wars product Jabba’s Palace 9516 has not been treated differently to our other sets. It was planned from the beginning to only be in the assortment until the end of 2013. This exit date was not dependent on any other factors. We hope this helps explains things a little better!

Es sieht fast so aus, als ob die Museltürken aus Wien, denen die „Gnade“ einer Audienz bei drei blonden Idiotinnen aus der politisch korrekten Abteilung des Lego-Konzerns zuteil wurde, die Situation vollkommen falsch verstanden hätten.

Denn offenbar wäre die Produktion des Jabba-Palastes sowieso 2013 eingestellt worden, nachdem sein Produktlebenszyklus geendet hätte.

Das beweist nun wiederum nur folgendes: Wenn jemand im Namen der „Türkischen Kulturgemeinde in Österreich“ oder überhaupt in seiner Eigenschaft als Muselbruder spricht, dann ist er mindestens ein Arschloch und meistens auch noch ein Lügner, das Muselschwein.

q.e.d.

P.S. Den Wahnsinn der Alla(Sch..ße auf sein Haupt)-Geschädigten kann man hier bei den Mümmeltürken nachlesen.

Übrigens, Onkel Mo war ganz sicher kein Prophet, sondern höchstens ein brutaler, pädophiler Wüstenprolet.

[Update 02.04.2013] Lego hat eine Stellungnahme veröffentlicht. Wie vermutet, haben die Muselbrüder wieder mal eine weitere Story aus tausend und einer Nacht erfunden. Auch wenn die Angelegenheit grundsätzlich ärgerlich für Lego sein dürfte, es nie ganz nachvollziehbar sein wird, was die 3 Blondchen dem dämlichen Birol unter 8 Augen aufgetischt haben (vermutlich nur, damit er sich endlich schleiche) und es letztendlich nur die Muselbrüder wieder einmal im besten Licht dastehen lässt, eines bleibt wie immer hängen: wo Muselbrüder „Respekt“ einfordern geht ein Stück Freiheit verloren. Auch wenn die Forderung von Marginalien wie der „Türkischen Kulturgemeinde in Österreich“ kommt.

The LEGO Group’s reaction to criticism of LEGO Star Wars product: “Jabba´s Palace”

The Austrian Turkish Cultural Community has criticized a LEGO Star Wars product for looking similar to a mosque in Istanbul. The product is however not based on any real building but on a fictional building from a scene in the movie Star Wars Episode VI.

All LEGO Star WarsTM products are based on the movies of the Star WarsTM saga created by Lucasfilm. Jabba’s Palace appears in Star WarsTM Episode VI and appears in a famous scene on the planet Tatooine. The building is the palace of Jabba – a fictional movie character.

The picture shown above depicts the building from the movie scene. The LEGO designers try to reproduce all buildings, space ships and characters from the movies as close as possible when creating a new LEGO Star WarsTM product.

This is done to allow both young and old Star WarsTM fans to act out the scenes from the movies at home. The LEGO Star WarsTM product Jabba´s palace does not reflect any non-fictional buildings, people, or the mentioned mosque.

The LEGO minifigures shown on the box and found inside the box (Jabba, Salacious Crumb, Bib Fortuna, Gamorreanic Guard, Oola, Han Solo, Princess Leia disguised as Boushh, Chewbacca and B’omarr Monk) are all modeled after fictional characters from the movie.

The LEGO Group regrets that the product has caused the members of the Turkish cultural community to interprete it wrongly, but point out that the design of the product only refers to the fictional content of the Star WarsTM saga.

A few media have reported that the product is being discontinued due to the mentioned criticism. This is, however, not correct.

As a normal process products in the LEGO Star WarsTM assortment usually have a life-cycle of one to three years after which they leave the assortment and may be renewed after some years. The LEGO Star WarsTM product Jabba’s Palace 9516 was planned from the beginning to be in the assortment only until the end of 2013 as new exciting models from the Star Wars universe will follow.

Es sieht doch tatsächlich so aus, als ob sich die Mümmeltürken Yüksel Karaman und Birol Kilic von der „Türkischen Kulturgemeinde in Österreich“ richtig ordentlich zum Affen gemacht hätten.

Tragisch ist, dass sie weiterhin vom „offiziellen“ Gutmenschentum der Republik hofiert werden dürften und sie es somit nicht einmal mitbekommen dürften, dass der Großteil der Bevölkerung sie schlicht und ergreifend per one-way-ticket hinter den Bosporus entsorgen möchte. Zumindest nicht solange, wie der Großteil der Bevölkerung das one-way-ticket noch bezahlen würde und nicht günstigere Alternativen finden möchte.

Popel dankt ab

Frage: Wer ist der erste Papst, der nach 800 Jahren auf sein Amt verzichtet?

Antwort: Natürlich der Benedikt XVI, der als ranziger Ratzinger und bundesgermanischer Warmduscher das Licht der Welt erblickte.

Wenn’s kritisch wird, geht der moderne Deutsche lieber als Weichei zum Psychologen und macht dann einen auf untauglich.  Vom Hartzer bis zum Popel in Rom … der gemeine Deutsche ist nur mehr ein Trauerspiel.

Möchtegernpädagoge und Kümmeltürke Yüksel Karaman hat ein Lego-Problem

Am 1. April hätte man die Sache noch als (misslungenen) Scherz abtun können. Was der Möchtegernpädagoge und Importtürke Yüksel Karaman auf der Website der Türkischen „Kultur“gemeinde Österreich unter dem Titel „LEGO: Pädagogische Sprengstoff für Kinder?“ veröffentlicht hat, ist aber vermutlich wirklich ernst gemeint.

„Jabbas Palace“ aus der originalen Starwars-Trilogie ist mittlerweile als Lego-Bausatz zu haben. Die Filme, Figuren und Handlungen entstanden übrigens lange bevor die Befindlichkeiten von Muselmanen irgendeine Rolle gespielt haben, und auch lange bevor die Muselmänner (und gelegentlich auch Muselweibchen) in der westlichen Welt massiv mit Sprengstoff, Flugzeugen und Messern zu „spielen“ angefangen haben.

Jedenfalls interpretiert Yüksel Karaman (in erster Linie natürlich muselmanische) Sakralbauten und die Bedienung rassistischer Vorurteile in den Bausatz hinein und droht auch gleich mit Anzeigen, u.a. wegen „Volksverhetzung“ in Deutschland, Österreich und der Türkei.

Auf die Idee, dass mit diesem Geschreibsel mehr Imageschaden (sofern das überhaupt noch möglich ist) an der Türken-„Community“ angerichtet werden könnte, ist Trottel Karaman aber leider nicht gekommen.

Ich werde mir wohl ein paar Packungen auf Vorrat kaufen. Nur für den Fall, dass Lego – wie heutzutage leider üblich und damit fast schon zu erwarten – vor den Befindlichkeiten von grenzdebilen Import-Muselmanen einknickt, die Lego zwar für „pädagisch bedenklich“, das Verhalten der mit Messern ausgestatteten „Jugendlichen“ ihrer Community, die hauptsächlich im Rudel wie tollwütige Hunde auffällig werden, aber für einwandfrei befinden und uns dies auch noch als kulturelle „Bereicherung“ verkaufen wollen.

Aber egal, wahrscheinlich wird Yüksel Karaman demnächst irgendeinen „Integrationspreis“ erhalten. Dazu wollen wir dann doch schon jetzt gratulieren, gell?

[Update 25.01.2013] Einige österreichische Medien bringen ebenfalls Artikel zu diesem Schwachsinn. Am besten sind wie immer die Kommentare, selbst im rosa Blatt überwiegend „begeistert“ ob der türkischen Befindlichkeiten. Scheint so, als ob sich die Türken wieder ein Ei gelegt haben … die linksgutmenschelnde veröffentlichte Meinung ist nämlich mitnichten die öffentliche Meinung. Zuerst die Votivkirchler und jetzt das … wie viel kostenlose Wahlhilfe soll der Zahntechniker eigentlich noch bekommen?

Die deutsche Journaille berichtet auch, z.B. hier, hier oder hier; man darf gespannt sein, ob die germanischen Türkenlobbies auf den Zug aufspringen.

[Update 28.01.2013] Ich bin gerade über einen Lego-Spielvorschlag gestolpert, der unseren leicht erregbaren Muselmanen einen besseren Grund für erneute, höchste Erregung liefern sollte:

lego_spiel_fuer_muslime_mohammed

Pat Condell – A word to rioting muslims

Pat Condell gibt wieder einmal alles! Jedes Wort, jeder Satz sind zu unterstreichen. Scheiß auf die dauerbeleidigten Friedensreligiösen. Was immer man ihnen gibt, welche Zugeständnisse man auch immer macht. Es nützt nichts. Denn sie wollen mehr, mehr, mehr. Und das auf Kosten unserer Art zu leben. Sie hatten ihre Chance, sich als tolerante Anhänger einer „Religion des Friedens“ ins Rampenlicht zu stellen. Den wenigen Ausnahmen, hauptsächlich einzelne Individuen, die kein Problem mit der Vereinbarkeit ihres „Glaubens“ und der westlichen Welt haben, denn auch die gibt es (natürlich!), steht eine Mehrheit der zwar „friedlichen“, aber insgeheim und stillschweigend übereinstimmend mit den randalierenden, brandschatzenden und mordenden „Hardlinern“ dieses „Glaubens“ gegenüber.

Wir, der Westen, können auf euch verzichten. Es ist uns scheiß-egal, ob ihr beleidigt seid, denn es ist euch schließlich auch scheiß-egal, ob uns eure restriktive Steinzeitzivilisation und eure eingeschränkte Perspektive auf die Welt und die Zukunft permant beleidigt. Bleibt in euren Ländern, gebt die Errungenschaften der westlichen Zivilisation zurück, baut Zelte, züchtet Schafe und Ziegen und Kamele, lasst euch medizinisch wie zu Zeiten Onkel Mo’s betreuen und vermehrt euch wie die Karnikel. Aber bitte ohne Mobiltelefon, Fernsehen, Satellitentechnik, Internet, fließend warmen Wasser oder anderen Errungenschaften von westlichen oder israelischen Nobelpreisträgern. Denn nichts davon habt ihr und eure „Kultur“ zustande gebracht. Weder vor noch nach der Kolonialzeit. Ergeht euch in Koran-Exegese, zeigt dem Himmel fünf mal am Tag euren Arsch, schlagt eure Frauen, haltet Sklaven, schlachtet eure Nachbarn und errichtet Schreine für die einzigen Nobelpreisträger der arabischen Welt: den „Friedensnobelpreisträgern“.

Aber macht das alles in euren Ländern und nicht bei uns. Verpisst euch einfach!

Hier das Video von Pat Condell:

Zensur und Verbote? Worüber regen wir uns eigentlich wirklich auf?

Ohne viele Worte machen zu wollen oder zu müssen, möchte ich etwas ganz Grundsätzliches klar stellen:

Wir dürfen es niemals zulassen, dass die gewalttätigste Gruppe vorgibt, was gesagt und gezeigt werden darf und was nicht!

Damit würden wir nicht nur die Meinungsfreiheit, sondern auch gleich die Demokratie selbst zu Grabe tragen.

Der deutsche Verfassungsrichter a.D. Prof. Dieter Grimm meinte angeblich dazu außerdem:
„Wenn die Zielgruppe des Kunstwerks aufgrund des Kunstwerks zu Gewalt greift, ist das keine Störung der öffentlichen Sicherheit durch das Kunstwerk sondern eine Störung der öffentlichen Sicherheit durch die Zielgruppe!“

Ohne genau zu wissen, ob dieses Zitat dem Verfassungrichter Grimm tatsächlich zugeschrieben werden kann, möchte ich doch jedes einzelne Wort des Zitats unterstreichen.

Es ist erbärmlich, wie feige der Westen geworden ist.

P.S. Eine eigene Meinung zum Filmzusammenschnitt „Die Unschuld der Muslime“ kann man sich hier (Video) bilden.

Panoptikum der (bundesgermanischen) Relativierer und ein Hauch von Meinungsfreiheit

Es ist ein Trauerspiel wie großteils die versammelte Riege der bundesgermanischen „Experten“, „Journalisten“ und „Politiker“, diesen Schaustellern der veröffentlichen Meinung, denen im Grunde nichts und niemand wichtig ist, außer ihrem Ego und ihrem Leben, wie Maden im Speck, die mit wackelnden Knien, klein und ängstlich zum Mikrofon oder dem Bleistift greifen, um gegen die Meinungsfreiheit, als eine der wichtigsten Säulen, wenn nicht gar die wichtigste Säule unserer westlichen Zivilisation, mit fadenscheinigen Argumenten vorzugehen.

Spott, Hohn und satirische Kritik, auch und selbst wenn sie (zum Teil) auf historischen und / oder belegbaren Wahrheiten beruhen sollten, sind nur mehr erlaubt, wenn nicht mit handgreiflicher „Kritik“ bis hin zu Mord und Brandschlag gerrechnet werden muss. Wer mit Zündhölzern, Knüppel, Sprengstoff und anderen Waffen „argumentiert“, behält Recht, wer die Abartigkeit dieser „Argumentation“, die ja nichts anderes als die Ohnmacht der Wort- und Argumentlosen darstellt, aufzeigt oder (zugegeben, auch provokant) befördert, ist der, der „Öl ins Feuer gießt“ und letztendlich verantwortlich gemacht werden soll.

Dieses Vorgehen, auch „Appeasement“ zu nennen, hat noch nie funktioniert. Auch damals nicht, als ein kleiner, erfolgloser, österreichischer Postkartenmaler in Germanistan mit ähnlichen Methoden wie die der Argumentlosen als erster Migrationshintergründler „Erfolg“ hatte und an die Macht kam und seine Politik anfangs beschönigt, ingoriert und lange auch toleriert wurde. Wie es ausgegangen ist, steht in den Geschichtsbüchern.

Die Riege der oben erwähnten Schausteller lebt offenbar nach dem Satz von Winston Churchill: „Beschwichtigen heißt, ein Krokodil zu füttern, in der Hoffnung, dass es einen zuletzt frisst.“ Was sie dabei übersehen, irgendwann werden sie doch gefressen, denn der Futtertrog wird leer sein.

Der Fairness halber soll auch noch erwähnt werden, dass es einige Stimmen der Vernunft gibt. Allerdings verschwinden diese Artikel schnellstens von den Titelseiten, so sie denn je dort zu finden waren.

Hier eine kleine Auswahl im Panoptikum der bundesgermanischen Relativierer und Beschwichtiger. Und auch der eine oder andere (versteckte) Hauch von Meinungsfreiheit.


  • Als eine “tiefgreifende Beleidigung” bezeichnete Ali Kizilkaya das Video. Der Sprecher des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland sagte der Tageszeitung “taz”, dass von freier Meinungsäußerung keine Rede mehr sein könne. Auch Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime, plädierte für ein Verbot. “Wir laufen Gefahr, dass der öffentliche Frieden hier empfindlich gestört wird”, sagte er in den ARD-„Tagesthemen“. Daher sollten alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft werden. http://www.spiegel.de/politik/ausland/mohammed-video-deutsche-muslime-streiten-ueber-auffuehrungsverbot-a-856395.html#ref=rss
  • Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek, sprach sich in den Tagesthemen für ein Aufführverbot aus: “Wir müssen alle rechtlichen Mittel ausschöpfen”, sagte er. Seine Organisation unterstütze daher den Kurs von Bundesinnnenminister Hans-Peter Friedrich, der derzeit eine entsprechende Maßnahme prüfen lässt. Andernfalls befürchte er, “dass der öffentliche Frieden empfindlich gestört wird”, ergänzte Mazyek. Dies könne dazu führen, dass Extremisten jeglicher Couleur Straßenschlachten anzettelten. Der Film setze an, “die Würde der Religionsanhänger zu verletzen. Dies habe mit Meinung nichts zu tun. Angesichts der Gewalt in Teilen der muslimischen Welt sagte er, die Mehrheit der Muslime lehne dies ab. “Dieses Verhalten hat mit dem Islam nichts zu tun”. http://www.tagesschau.de/inland/schmaehfilm112.html
  • „Innenminister will Vorführung von islamfeindlichem Film verhindern“, überschrieb die Nachrichtenagentur AFP ihre Meldung. Doch so einfach ist es nicht. Wenn der Minister gegen die Verbreitung des Schmähvideos „Die Unschuld der Muslime“ vorgehen will, hat er es nicht leicht. „Staatliche Eingriffe in die Meinungsfreiheit sind sehr sensibel“, sagt der Kölner Medienrechtler Rolf Schwartmann. Mit seiner Aussage, er wolle „mit allen rechtlich zulässigen Mitteln“ gegen Provokationen vorgehen, hat Friedrich Entschlossenheit suggeriert – und zugleich nichts Angreifbares gesagt. http://www.focus.de/politik/deutschland/streit-um-anti-islam-video-das-christentum-geht-mit-kritik-gelassener-um_aid_821451.html
  • Man hört und staunt. Die Meinungsfreiheit (und die Freiheit der Kunst) werden bei uns nur noch dann verteidigt, wenn sie nicht die „öffentliche Sicherheit“ beeinträchtigen. Deshalb setzt sich die Bundesregierung – unterstützt von einem Großteil der Opposition – für ein Aufführungsverbot des Films „Die Unschuld der Muslime“ ein. Das heißt in der Praxis: Je aggressiver sich jene aufführen, die sich durch Wort, Ton, Bild oder Schrift beleidigt fühlen, desto eher können sie ein Verbot des beleidigungsverursachenden Mediums bewirken. Gewalt wird belohnt. Steine siegen. http://www.tagesspiegel.de/meinung/kontrapunkt-meinungsfreiheit-gleiches-recht-fuer-alle/7144110.html
  • Die nun den »Zusammenstoß der Zivilisationen« erneut inszeniert haben, sind offenkundig keine Freunde der neuen amerikanisch-islamistischen Freundschaft. Die Hintermänner des Films können in Teilen des amerikanischen, in Opposition zur Obama-Administration stehenden Establishments vermutet werden, wobei vor allem die US-»Neocons« zu nennen wären. Zumal diese mit den Rechtszionisten ein Herz und eine Seele sind. Israel, das seine Kriegspolitik nur in Symbiose mit dem US-Imperialismus durchzustehen vermag, dürfte über die neue Nahost-Konstellation, wie sie sich aus dem Bündnis zwischen den NATO-Staaten und der arabisch-sunnitischen Reaktion ergibt, kaum glücklich sein. Denn eine solche Allianz schmälert erheblich den strategischen Wert des zionistischen Staates für die US-Hegemonialpolitik. http://www.jungewelt.de/2012/09-18/023.php
  • Erdogan und der ägyptische Präsident Mohammed Mursi wollen offenbar nicht verstehen, dass in einer Verfassungsdemokratie der Premier oder Präsident gar nicht die Macht und das Recht haben, die freie Meinungsäußerung einzuschränken. Wenn Obama sagt, der islamfeindliche Film sei unwürdig und repräsentiere nicht die Meinung der US-Regierung, ist das eben nur seine Privatmeinung – und nicht das Gelöbnis, die Macher des Films zu bestrafen. http://www.welt.de/?config=articleidfromurl&artid=109281308
  • In der islamischen Welt nehmen die Proteste gegen das Video «Die Unschuld der Muslime» kein Ende. Es kommt zu gewalttätigen Ausschreitungen, westliche Botschaften werden angegriffen. Das ist beängstigend und zwingt den Westen, über allfällige Grenzen der Meinungsfreiheit nachzudenken. http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/drs2aktuell/2643.bt10241399.html
  • Erst schien es so, als sei Nakoula, auch unter dem Namen Sam Bacile bekannt, der Hauptverantwortliche. Langsam stellt sich aber heraus, dass an der Entstehung und Verbreitung des Videos ein ganzes Netzwerk antiislamischer Propagandisten beteiligt war: Blogger, Aktivisten, ägyptische Kopten in den USA. Der progressive Autor Max Blumenthal spricht in diesem Zusammenhang von einer “Achse der Islamophobie”. Seiner Ansicht nach ist das dieselbe Achse, die auch den norwegischen Mörder Anders Behring Breivik “hervorgebracht” habe. http://www.spiegel.de/politik/ausland/unschuld-der-muslime-das-sind-die-macher-des-mohammed-films-a-856420.html#ref=rss
  • Auch die hiesigen Medien verwechseln im Fall des Mohammed-Videos großflächig Ursache und Wirkung. Besonders krass ist ein Kommentar in der Frankfurter Rundschau, in dem um Zensur gebettelt wird, weil durch das Video u.a. vier US-Diplomaten in den Tod getrieben worden seien. Aber nicht das Video hat die Diplomaten getötet und das Video hat auch in Kabul keinen Selbstmordanschlag verübt, bei dem zehn Menschen starben. Das waren schon islamistische Exrtremisten, die sich durch das Video provoziert fühlten. http://meedia.de/nc/print/mohammed-film-die-oeffentliche-unsicherheit/2012/09/18.html
  • Der Mohammed-Film ist für ihn «ein böswilliges Stück Müll», doch die Reaktionen seien völlig überzogen: «Die muslimische Welt muss aus diesem Denkmuster heraus finden.» Der Schriftsteller zweifelt allerdings daran, dass sie dazu fähig ist. Als Reaktion auf den Film hat eine iranische Stiftung das auf Rushdie ausgesetzte Kopfgeld auf 3,3 Millionen Dollar erhöht. Doch Salman Rushdie will sich nicht länger einschüchtern lassen. Heute ist er ein freier Mann, und er will es laut dem «Guardian» für den Rest seines Lebens bleiben. http://www.20min.ch/ausland/dossier/islam/story/Leben-mit-der-staendigen-Bedrohung-25226641